Bewertung

Die richtige Methode für einen attraktiven Kaufpreis

Erfolgsfaktor 4: Der strategische Methoden-Mix

Was ist meine Firma wert? Eine Frage, die sich ohne Erfahrung und fachliche Expertise kaum ernsthaft beantworten lässt. Für eine erfolgreiche Vermarktung benötigen wir einen realistischen, nachvollziehbaren Kaufpreis. Wer mehrere konkrete Kauf-Interessenten gewinnt, hat eine bessere Verhandlungsposition und erzielt das optimale Resultat.

Der nächste Schritt vor der Vermarktung ist somit die Unternehmensbewertung mitsamt der Kaufpreis-Bestimmung. Unsere Methoden und der sogenannte Goodwill spielen wichtige Rollen in dieser Phase.

Firmenbewertung & Kaufpreis

1. Marktnahe Unternehmensbewertung

Bei einer frühzeitigen Vorbereitung der Unternehmensbewertung gibt es in den meisten Firmen einen gewissen Spielraum, um bisher ungenutzte Potenziale im Unternehmen zu finden und vollständig auszuschöpfen.

Das können die Erschliessung neuer Märkte oder eine Reduktion der Risiken für Kauf-Interessierte sein. Beispiele dafür sind eine hohe Abhängigkeit des Unternehmens von der Person des Inhabers oder von bestimmten Lieferfirmen und den Kundinnen. Reduzieren wir diese Risiken, wirkt sich das mittelbar auf den Unternehmenswert und damit auch auf den Kaufpreis aus.

Für die Bewertung selbst existieren diverse Methoden. Transaction Partner wendet einen sinnvollen Methodenmix aus Substanzwert, Ertragswert, Multiplikator-Verfahren und Discounted Cash-Flow (DCF) an, um einen realistischen und praxisnahen Wert zu erzielen. Dieses Vorgehen hat sich in bisherigen Transaktionen als sehr wirksam und erfolgsträchtig erwiesen.

2. Realistischer Verkaufspreis

Auf Basis der Unternehmensbewertung entwickeln wir einen realistischen Verkaufspreis. Besonders in dieser Phase ist eine objektive und sachliche Perspektive sehr wichtig. Ein Unternehmensverkauf kann sehr emotional werden. Dabei entwickeln Unternehmende oftmals zu hohe Vorstellungen beim Verkaufpreis; schliesslich ist viel Herzblut in den Aufbau und die Entwicklung der eigenen Firma geflossen. Es ist unsere Aufgabe, die Schere zwischen subjektivem Wert aus Verkäufersicht und der Zahlungsbereitschaft des Käufers zu schliessen.

Latente Steuern auf stillen Reserven, die der Käufer übernimmt, oder steuerliche Berücksichtigungen sind weitere Aspekte, die Einfluss auf die finale Preisbestimmung haben. Sie werden von uns projektspezifisch einkalkuliert.

Verkaufsstrategie & Käuferstrategie

Die Vorstellungen der Käuferseite können sich von denen der Verkäuferseite erheblich unterscheiden. Differenzen herrschen vor allem bei den Preisvorstellungen. Übereinstimmungen sind bei Themen wie Transaktionsablauf und -bedingungen wahrscheinlicher. Beide Seiten schätzen ausserdem eine gewisse Sicherheit, ein Vertrauensverhältnis sowie eine gute Struktur und Organisation als faire Rahmenbedingungen im Verkaufsprozess.

Diese Voraussetzungen nutzt Transaction Partner in seiner Funktion als Mediator, um eine gute Basis für die Verhandlungen zu schaffen. Im weiteren Prozessverlauf sehen wir unsere Aufgabe darin, die unterschiedlichen Interessen so in Übereinstimmung zu bringen, dass eine Entscheidung im Sinne des Unternehmens möglich ist.

Unter Wahrung der Interessen unserer Klienten nutzen wir den strategischen Fit zwischen Verkaufs- und Kaufseite, um die Verhandlungen zielführend zu gestalten. Dadurch maximieren wir gleichzeitig den Goodwill und erreichen so den höchstmöglichen Kaufpreis.

Goodwill

Goodwill bezeichnet die Differenz zwischen dem Markt- und dem Substanzwert eines Unternehmens. Goodwill entsteht, wenn der Kaufpreis höher als der Eigenkapitalwert des gekauften Unternehmens ist.

Der Höhe des Goodwills liegt eine subjektive Bewertung zugrunde. Er umfasst alle immateriellen Werte und kann als eine Art Prämie verstanden werden, die über den Marktwert der materiellen Vermögensgegenstände hinausgeht.

Multiplikator

Die Höhe des gewählten Multiplikators folgt dem gleichen Prinzip wie der Goodwill. Er kann als quantifiziertes Verhältnis zwischen dem realisierten Marktwert und einer betrieblichen Kennzahl des Unternehmens verstanden werden. Haupteinflussfaktoren sind Branche und Grösse des Unternehmens.

Als Kennzahlen können zum Beispiel der EBITDA (Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen), der EBIT (Gewinn vor Zinsen und Steuern) oder der Reingewinn gewählt werden.

Der Multiplikator wird von uns branchenabhängig und aktuell gewählt.

Erfolgsfaktor 5: Käuferansprache

Der Erfolgsfaktor 5 Käuferansprache sorgt im Verkaufsprozess für eine hohe Transaktionssicherheit. Wie diese aufgebaut wird und warum sich Interessenten-Ansprachen unterscheiden, lesen Sie auf der nächsten Seite.